Alle Notizen

Warum Batch und Studio zwei Produkte sind

Derselbe Fachkern, zwei Zuschnitte. Wer Rezeptarbeit und Hallenbetrieb in eine Anwendung zwingt, trägt Entwürfe in den Bestand oder den Bestand an den Schreibtisch.

W-Make Batch und Batchmaker Studio teilen den Kern für Rezept, Rohstoff und Glaschemie. Sie teilen nicht den Zuschnitt. Batch trägt Silos, Schichten, Buchungen und den Tagesabschluss. Studio trägt Versionen, Validierung und den druckfertigen Satzzettel. Die Trennung ist keine Marketinglinie. Sie folgt aus zwei verschiedenen Tagen.

Der Tag in der Halle beginnt mit einer Uhr, einem Bestand und Sätzen, die nach dem Wiegen nicht mehr Entwurf sind. Der Tag am Schreibtisch beginnt mit einer Rezeptversion, die sich noch ändern darf, einer Oxidrechnung, die man prüfen will, und einem Zettel, der noch nicht gebucht ist. In ein Produkt gezwungen, gelten Hallenregeln für Entwürfe oder Entwurfsregeln für den Bestand. Beides ist falsch.

Ein Beispiel: in Studio soll eine Rezeptversion scheitern dürfen. Die Validierung ist ein Schritt, den jemand sieht. In Batch darf dieselbe Version, sobald Sätze darauf laufen, nicht still durch eine neue ersetzt werden. Die Kostenrechnung hängt an der Version, die gewogen wurde, nicht an der, die gerade in der Maske offen ist. Vermischt man die Produkte, landet genau diese stille Ersetzung in der Halle.

Umgekehrt: wer Studio mit Silos und Schichten vollpackt, zwingt die Rezeptarbeit in einen Betriebsmodus, den niemand am Schreibtisch braucht. Man eröffnet eine Schicht, um einen Zettel zu drucken. Man pflegt Bestände, die dort keine sind. Das Werkzeug wird schwer, und der Fachkern verschwindet hinter Masken, die zur Halle gehören.

Technisch heißt die Grenze: eigener Server, eigene Datei, eigene Oberfläche. Der Kern für Oxid, Redox und Satzgröße kann verwandt sein. Die Buchung darf es nicht. Ein Satzzettel aus Studio ist Entwurf und Druckvorlage. Gebucht wird er erst in Batch, wenn die Waage und der Silo dazukommen.

Für technische Entscheider: Produktgrenzen sind Architektur. Fragen Sie, welcher Tag in der Anwendung stattfinden soll, bevor Sie Module zusammenlegen, weil der Kern ähnlich aussieht. Ähnliche Rechnung ist kein Grund für dasselbe Betriebsmodell.