Silo-Abzug
Der Verbrauch geht je nach Einstellung sofort mit der Buchung oder zeitgesteuert im Verlauf der Produktion vom Bestand ab. Alternativ kommen die Bestände aus einer SPS oder einem MES.
Gemengebuch · W-Make Batch
Ein digitales Gemengebuch hält fest, welcher Satz wann mit welcher Rezeptur gebucht wurde, und zieht den Verbrauch vom Silobestand ab. W-Make Batch bildet das für Schmelzwannen der Behälterglas-Produktion ab, ausgelegt für 150 bis 600 t/d.
Alle gebuchten Sätze stehen hier mit Nummer, Schicht, Rezept und Glasmasse. Filter und Suche führen schnell zum gesuchten Eintrag, die Kennzahlen darüber zeigen den Stand gegenüber dem Tagessoll.

Ein Klick zeigt, was eingesetzt wurde: je Rohstoff die Menge, die Abweichung zur vorherigen Buchung und die Kosten.

Für jedes Silo stehen Füllstand, Feuchte, Tagesverbrauch und Reichweite auf einer Karte. Oben steht der Überblick über alle Silos.

Die Monatstabelle stellt Chargen und Tonnage je Tag dem Soll gegenüber. Aus ihr öffnet man den einzelnen Tag.

Eine Tabelle kann Sätze auflisten. Sie weiß aber nicht, dass ein gebuchter Satz den Silostand verändert und dass das Tagesprotokoll darauf aufbaut. Werte werden deshalb von Hand übertragen, und jede Liste führt ihren eigenen Stand.
Dazu kommt die Korrektur. In einer Tabelle überschreibt man die falsche Zeile, und danach ist nicht mehr zu sehen, was vorher dort stand. Fällt am nächsten Morgen eine Differenz im Silo auf, lässt sie sich keinem Vorgang mehr zuordnen.
Jeder Eintrag ist ein Beleg. Beim Buchen wird der Satzzettel als unveränderlicher Stand gespeichert, mit allen Zutaten, der Glasmasse, der Zieltonnage und der Skalierung. Spätere Rezeptänderungen berühren ihn nicht.
Der zuletzt gebuchte, nicht stornierte Eintrag einer Wanne bestimmt das aktive Rezept. Gibt es am Folgetag keine neue Buchung, läuft das Rezept des Vortags weiter.
Das Gemengebuch enthält die Satz-Buchungen. Die tatsächlich gefahrenen Chargen kommen aus dem Tagesprotokoll, und Wareneingänge per LKW, Palette oder Sack laufen über einen eigenen Buchungskanal. So bleiben Produktion und Logistik getrennt nachvollziehbar.
Der Verbrauch geht je nach Einstellung sofort mit der Buchung oder zeitgesteuert im Verlauf der Produktion vom Bestand ab. Alternativ kommen die Bestände aus einer SPS oder einem MES.
Falsche Einträge werden storniert. Die Gegenbuchung gibt die Menge ans Silo zurück, und der ursprüngliche Eintrag bleibt sichtbar.
Gebuchter Verbrauch und Tagesprotokoll werden je Produktionstag abgeglichen. Der Tag beginnt zum festgelegten Schichtbeginn, meist um 06:00 Uhr.
Silos und Waagen rechnen mit dem Gewicht einschließlich Feuchte, die Glasrechnung mit der Oxidmasse. Die Feuchte beim Abzug wird mitgespeichert und steht auch für CO₂-Auswertungen bereit.
Jede Wanne hat ihren eigenen Kontext aus Silos, Buchungen und Protokollen. Jeder Standort führt eigene Wannen, Rohstoffe und Rezepte.
Auswertungen gibt es als Druck und PDF. Für SAP steht ein CSV-Export bereit.
W-Make Batch ist keine Anlagensteuerung. Waagen und Förderanlagen steuert weiter Ihre SPS. Chargen und Bestände können aber über eine API aus MES oder SPS übernommen werden.
Das Gemengebuch ist die laufende Aufzeichnung der gebuchten Gemengesätze einer Wanne. Es zeigt, welche Zusammensetzung ab wann galt und welche Rohstoffmengen dafür vorgesehen waren.
Nein. Eine Korrektur läuft über Storno oder Abgleich. So bleibt nachvollziehbar, was passiert ist, und der Silobestand stimmt trotzdem wieder.
Das hängt vom Aufbau Ihrer Dateien ab. Schicken Sie mir ein Beispiel, dann sage ich Ihnen, was sich übernehmen lässt. Der Start im System erfolgt mit einer Inventur.
Ja. Sie kann auf Ihrem eigenen Server laufen, betreut von mir oder von Ihrer IT, oder im Abonnement auf W-Make-Servern.
Erstgespräch · 30 Minuten · kostenlos
Ein paar Sätze zum Ablauf reichen: was heute in Listen oder Nebenrechnungen läuft und wer damit arbeitet. Innerhalb von zwei Werktagen bekommen Sie eine Antwort und eine klare Einschätzung, ob ich der Richtige dafür bin.