W-Make Batch
Für die Produktion. Der Satzzettel gehört zu einer Wanne, wird gebucht und wirkt auf Silo, Gemengebuch und Tagesprotokoll.
Satzzettel · W-Make Batch und W-Make Recipe
Der Satzzettel ist das Arbeitsblatt für den nächsten Gemengesatz, mit Zutaten, Einwaagen, Oxiden und Redox. In W-Make Batch entsteht er aus dem Rezept und wird beim Buchen zum unveränderlichen Beleg im Gemengebuch.
Das Rezept wird in den Satzzettel übernommen. Darüber stehen Satzgröße, Temperatur und Redox-Ziel, darunter die Belegung der Waagen. So fällt früh auf, wenn eine Waage an ihre Grenze kommt.

Jede Zeile nennt Silo, Feuchte, bisherige und neue Menge, Preis und den aktuellen Bestand. Die Oxide des Rohstoffs stehen direkt darunter.

Die Oxidtabelle vergleicht Ist und Ziel, nach Glasfunktion gruppiert. Daneben stehen der Redox-Wert und die letzten Chargen.

Bei Abweichungen gibt man Zielwerte und Toleranzen je Oxid vor. Die Berechnung schlägt daraufhin angepasste Mengen vor.

Das Rezept ist die Vorlage und wird beim Arbeiten nicht verändert. Der Satzzettel ist das Arbeitsblatt, auf dem der konkrete Satz entsteht. Das Gemengebuch ist der Beleg dafür, was gebucht wurde.
Liegt der Satzzettel als Word- oder Excel-Datei auf einem Laufwerk, fehlt diese Trennung. Eine Kopie wird zur neuen Vorlage, niemand sieht sicher, welche Fassung an der Waage liegt, und der Verbrauch muss von Hand in die nächste Liste.
Die Zutaten werden aus dem Rezept ins Arbeitsblatt übernommen. Das Rezept selbst bleibt unverändert.
Mengen, Feuchte und die Zuordnung zu den Silos werden für den konkreten Satz festgelegt.
Oxide, Redox, Glasmasse und Kosten sind direkt am Satz zu sehen.
Die Druckfassung enthält Unterschriftsfelder. Beim Buchen entsteht der Eintrag im Gemengebuch, und der Silo-Abzug wird daraus abgeleitet.
Für die Produktion. Der Satzzettel gehört zu einer Wanne, wird gebucht und wirkt auf Silo, Gemengebuch und Tagesprotokoll.
Für den Schreibtisch. Der Satzzettel bleibt Entwurf und Druckvorlage, gebucht wird nichts. Das passt zu Rezeptentwicklung und zu Betrieben, die nur die Rechnung brauchen.
Druck, PDF und Excel mit Zutaten, Mengen, Anteilen, Preisen und Kosten, dazu eine Oxidtabelle mit Ist-Soll-Vergleich.
Die Waage und ihre Steuerung bleiben, wie sie sind. Die Anwendung legt fest und dokumentiert, was eingewogen werden soll. Sie steuert die Anlage nicht.
Ein Satzzettel beschreibt einen Gemengesatz: welche Rohstoffe in welcher Menge eingewogen werden und welche Glaszusammensetzung sich daraus ergibt. In der Praxis heißt er auch Gemengesatz oder Einwaageblatt.
Ja. Beide Anwendungen haben eine Druckfassung. In W-Make Batch enthält sie Unterschriftsfelder.
Bereits gebuchte Sätze bleiben, wie sie waren. Die Änderung gilt für neue Sätze.
Wenn Silobestand, Schichten und Tagesabschluss mit abgebildet werden sollen, W-Make Batch. Wenn es nur um Rezept, Rechnung und Ausdruck geht, reicht W-Make Recipe.
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